TWiST #159: Das 1. Shoptech-Gebot: Du sollst keinen Webshop bauen!

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In der zweiten Woche nach der K5 ist die Nachrichtenlage noch dürftig, wir haben einen Artikel mit Praxiserfahrungen zu Shopware 6 und einen über die verschiedenen Varianten des SocialCommerce gefunden – außerdem findet in den nächsten Tagen die jährliche Partner- und Entwicklerkonferenz Shopify Unite in Toronto statt.

Das ist also der perfekte Moment, um mit einer neuen kleinen Serie zu beginnen, die wir ganz bescheiden Die 10 Shoptech-Gebote genannt haben. Ziel ist es, in zehn knackigen Thesen den Status Quo der Branche zusammenzufassen und Denkanstöße zu geben. Wir werden diese regelmäßig an dieser Stelle veröffentlichen, es gibt dazu im Anschluss auch ein hübsch aufbereitetes PDF, in dem Ihr das alles noch einmal nachlesen könnt.

Das erste Gebot lautet: „Du sollst keinen Webshop bauen!“ Uns ist natürlich bewusst, dass derzeit noch Milliarden von Euro über ebensolche umgesetzt werden und es nicht ratsam ist, ihnen komplett den Stecker zu ziehen. Aber: Wer mit gewissen Wachstumsambitionen in den digitalen Handel einsteigt und sagen wir mal in der Modebranche unterwegs ist, für den ist es nicht ratsam, auf ein klassisches Desktop-Webshop-Modell zu setzen. Oder anders gesagt: Wessen Zielgruppe sich vornehmlich von seinen Influencern via Instagram und Youtube zum Kauf von Outfits inspirieren lässt, ist nicht gut beraten, einen Standardshop ins Netz zu stellen, Google-Werbung zu schalten und auf das Beste zu hoffen. Zumindest sollten Händler und insbesondere Marken genau ansehen, ob sie nicht von vornherein verstärkt auf mobile Kanäle setzen.

Wir sind gespannt auf eine lebhafte Diskussion in den Kommentaren!

(Bild: pexels.com)

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