ShopTechTalks #052 mit Especial Digital: Headless heißt nicht automatisch 6-stellig

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Es wird wieder gepodcastet. In dieser Ausgabe spreche ich mit Daniel Kolb, Mitgründer und Leiter Produktentwicklung der Agentur Especial Digital. Kennengelernt haben wir uns, weil wir gemeinsam den Studenten-Hackathon slash.berlin bestreiten wollten, der, wie so viele Veranstaltungen, durch COVID19 verhindert wurde. Dass wir unbedingt gemeinsam einen Podcast aufnehmen sollten, wurde in den Planungsgesprächen schnell klar, und zwar aus zwei Gründen.

Zum einen: headless. Ich hatte ja ein wenig gehofft, dass mir nach all den Jahren bei commercetools, in denen ich mitgeholfen habe, das Thema zu „evangelizen“, diesbezüglich im Shopify-Umfeld etwas Ruhe vergönnt sein würde. Pustekuchen. Daniel und seine Kollegen präsentieren sich explizit als Headless-Commerce-Agentur. Ihr Hauptargument dafür ist, dass man mit einem solchen Ansatz MVPs schneller umsetzen kann, und das deutlich günstiger, als würde man Standardsysteme aufwändig um- und zurückbauen. Hier wird „headless“ also dediziert als Ansatz betrachtet, der, technisch gesehen, nur eine entsprechende API als Gegenpol benötigt. Welche Plattform dahinter steht – Shopware, Shopify, etc. – ist letztlich egal.

Zum anderen: wir waren uns einig, dass wir unbedingt über die Rolle von Agenturen sprechen müssen. Besonders im und am Shopify-Ökosystem fällt mir auf, wie stark Marketing-getrieben die meisten Dienstleister hier sind. Wie bei Especial.Digital ist Technologie eher Mittel zum Zweck und wird je nach Bedarf eingesetzt. Im Vordergrund steht immer die Frage: Woher kommt der Traffic, wie kann man schnell Umsatz erzeugen (dieser Podcast ist zu Beginn der Corona-Krise entstanden, da war diese Frage besonders akut).

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