E-Commerce-Roadtrip #2: Connect in Zürich

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Als nächstes folgte ich der Einladung von Thomas Lang und Malte Polzin, wechselte für einen Tag den Währungsraum und besuchte die Connect – Digital Commerce Conference in Zürich. Diese Konferenz ist inhaltlich und bezüglich der Ausrichtung so etwas wie die K5 der Schweiz, mit schätzungsweise 500 Besuchern der relevantesten E-Commerce-Unternehmen, angefangen von großen klassischen Handelsunternehmen wie Migros und Coop hin zu Startups wie Farmy oder Printzessin.

Gegen Mittag stand ich gemeinsam mit Dominque Locher und Sandra Tobler auf der Bühne, wo wir gemeinsam eine Handvoll Tech-Buzzwords kommentierten (AI, AR/VR, Blockchain und Voice – Buzzwords oder Mission Critical?), die Malte in den Raum warf. Von Big Data über AI und Blockchain war alles dabei, ich hoffe allen Beteiligten hat es gefallen, war nicht zu technisch und hat im besten Fall die Augen etwas weiter geöffnet.

Im Anschluss fanden weitere Panels für und aus unterschiedlichen Branchen statt, inklusive kleinerer Impulsvorträge, sodass das Publikum an diesem Tag vom Who-is-Who der Branche in einem thematischen Rundumschlag alles Relevante erfuhr, etwa wie es derzeit um den Online-Lebensmittelhandel in der Schweiz steht, wie das Thema Marktplätze und Plattformen gehandhabt wird (siehe auch diesen Recap zum E-Channels Day in München) und welches Wachtumspotential junge Unternehmen wie VIU und Belliani haben (letzteres als K5-Session von Jochen Krisch moderiert).

Zugegebenermaßen habe ich von den einzelnen Inhalten nicht so viel mitbekommen, zum einen konnte ich auf dem Gängen wieder viele interessante Gespräche führen, zum anderen war ich als Teil des commercetools-Messebauteams für diverse Aufbauarbeiten zuständig (was sich ja dann auch für alle gelohnt hat, siehe unten). Pünktlich zur Preisverleihung war ich aber wieder im großen Saal und durfte einen Hauch von Hollywood erleben – das Video hier gibt es gut wieder:

Die Verleihung ging dann nahtlos in das Abendessen sowie die Aftershop-Party über, und auch hier konnte man aus erster Hand erfahren, was denn den Schweizer Onlinehandel etwa vom deutschen unterscheidet. Tipp: es gibt kein Amazon, weniger Menschen aber viel mehr Berge 😉

Sehr gefreut habe ich mich über das Gespräch mit Max Meister, seines Zeichens Geschäftsführer von Ludwig Meister sowie Podcasthost bei Max und den SupplyChainHelden. Im Gespräch mit ihm und Tobias Heinroth von Brütsch-Rüegger Tools habe ich mehr über B2B erfahren als in den letzten zwei Jahren. Ein großes Dankeschön & schöne Grüße!

Alles in allem habe ich mich mit meiner Kollegin Melanie sehr wohl gefühlt und halte es naturgemäß für eine gute Idee, ein wenig Tech-Talk in die Veranstaltung einfließen zu lassen – vielleicht gibt’s auch in Zürich im nächsten Jahr Masterclasses und Workshops dazu?

(Titelbild von borisbaldinger)

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