ShopTechTalks #049: Wie laufen eigentlich commercetools-Projekte ab, Hauke?

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In dieser gesponsorten Ausgabe der ShopTechTalks spreche ich mit und über commercetools, meinem Arbeitgeber seit fast fünf Jahren. Den letzten Podcast dazu habe ich Ende 2014 mit Dirk und Hajo aufgenommen, seitdem hat sich einiges getan: das Unternehmen ist gewachsen, neue Standorte wurden eröffnet, Kunde und Projekte sind größer geworden und das Marketing hat sich ganz ordentlich entwickelt.

Allerhöchste Zeit also für ein Update, und dankenswerterweise war der Gesprächspartner nicht weit: Hauke Rahm, seines Zeichens Head of Customer Success. Er ist nicht nur ein unfassbar netter Typ, sondern dazu auch ein Brain vor dem Herrn der es schafft, in einem Raum voller System-Architekten ohne mit der Wimper zu zucken stundenlang reflektiert über APIs zu sprechen und nicht wie ein Roboter zu klingen. Sein Job ist es, commercetools-Kunden wie Audi, Bang & Olufsen und Yamaha zu besuchen und mit ihren Tech-Teams über deren geplante Architektur zu sprechen. Denn – so wird in unserem Gespräch schnell deutlich – mit der Nutzung einer API-basierten Plattform fängt die Entwicklungsarbeit ja erst an: Produkte müssen modelliert und ein Frontend entwickelt bzw. angebunden werden, man braucht eine Payment-Integration und so weiter. Wir sprechen also über Themen wie cloud-native, serverless, Microservices, synchrone und asynchrone Kommunikation, Trennung von Frontend und Backend, fragen uns aber auch immer, welchen Nutzen solche verteilten Systeme aus Business-Sicht haben.

Bei internationalen Händlern und Herstellern hat sich längst herumgesprochen, dass wichtige Fachthemen nicht mehr adäquat behandelt werden können, ohne die Technik dahinter gleich mitzudenken und die dazugehörigen Techniker gleich selbst einzustellen. Daher tritt an die Stelle des bekannten Suite-Ansatzes, bei der der Großteil der Geschäftslogik von einer monolithischen Anwendung (die jahrelang aufwändig von einem System-Integrator indiviualisiert wird) abgedeckt wird, ein Best-of-Breed-Ansatz, bei dem ein ganzes Ökosystem einzelner Services miteinander vernetzt wird. Dies bringt zwar seine eigene Herausforderungen mit sich, führt aber letztlich dazu, dass Unternehmen mehr Kontrolle über ihre Technologie haben und damit eher und schneller in der Lage sind, im Sinne ihrer Kunden zu handeln und gute Anwendungen für sie zu bauen – denn darum geht es ja schließlich.

Die zentrale Botschaft von Hauke: Einfach machen. Bei commercetools gibt es eine 60-Tage-Testversion, die API-Dokumentation ist öffentlich zugängig, es gibt eine Reihe Libraries und SDKs als OpenSource auf Github, Teams können also direkt einsteigen und die Plattform testen. Damit gebe es maximale Transparenz und kein Unter-dem-Tisch-Überreichen des Software-Funktionshandbuchs nach Vertragsschluss.

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