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TWiST #86: Wolken und Wellen

Es ist wieder einige Zeit seit dem letzten TWiST vergangen und es haben sich naturgemäß einige Dinge in der Shoptech-Welt getan:

Forrester Wave™ B2C Commerce Suites 2017

Der Ritterschlag mit gleichzeitiger Nobelpreisvergabe für Shopsystem-Hersteller: Forrester Research, das freundliche Analystenhaus von nebenan, schaut sich regelmäßig E-Commerce-Lösungen an: was sind besondere Funktonen, wie ist die Vision der Hersteller, wie erfolgversprechend sind ihre Marketing-Strategien etc. Im Anschluss wird alles nach einer gewissen Systematik gewichtet, bewertet, und im Rahmen eines Reports veröffentlicht.

Heraus kommt eine Liste von Unternehmen, die laut Forrester eine Rolle im internationalen System-Markt spielen und damit bei den Pitches größerer IT-Vorhaben in Betracht gezogen werden. Neben den üblichen Verdächtigen wie SAP Hybris und IBM ist zum ersten Mal auch commercetools mit von der Partie (schönen Gruß an die Kollegen – das war ein hartes Stück Arbeit!) Wer sich den ganzen Report zu Gemüte führen möchte, kann ihn kostenlos auf dieser Website herunterladen.

Magento:

Die Magento-Imagine-Konferenz liegt ja bereits einige Zeit hinter uns und es gibt wie in jedem Jahr eine Reihe von lesenswerten Recaps, von denen ich die von Carmen und Matthias (von dem ich mir auch das Bild links „geborgt“ habe) besonders hervorheben möchte. Für mich, der ich diese Veranstaltung noch nie besucht habe, ergibt sich aus den Berichten einmal mal mehr das Bild eines großen, internationalen Pfadfinder-Treffens in Casino-Atmosphäre: Menschen aus der ganzen Welt bilden einen internationalen Freundes- und Kollegenkreis, der zufällig in der gleichen Branche und mit der gleichen Software arbeitet und zum jährlichen Gottesdienst anreist. Inhaltlich geht es um Evolution: Magento 2 wird erwachsener, mit neuen Initiativen wird die Sicherheit und B2B-Fähigkeit des Systems untermauert, außerdem sorgt man für besseres Qualitätsmanagement im Extension-Marketplace. Die Community erhält mehr Mitspracherecht bei der Entwicklung der Roadmap und mit dem Masters-Programm werden erfahrene und renommierte Mitglieder der Magento-Familie besonders geehrt.

Ein großes Fragezeichen steht lediglich bei der Frage nach der „Cloud“-Edition im Raum, die laut offizieller Website zum Magento-Kernprodukt avanciert ist. Mir ist eine solche Cloud-Version noch nicht in freier Wildbahn begegnet und ich habe nur gehört, dass es sich dabei um von Magento selbst gehostete Shop-Instanzen handeln soll. Das klingt nachvollziehbar, denn es ist unwahrscheinlich, dass aus Magento nebenbei ein vollwertiges, horizontal skalierendes Multi-Tenant-System gemacht wurde. Da mag ich mich aber irren und bitte um Feedback und Korrekturen in den Kommentaren.

Intershop:

Als börsennotiertes Unternehmen hatte Intershop erst kürzlich wieder die Pflicht, die Jahresergebnisse 2016 zu präsentieren – Fluch und Segen zugleich möchte man sagen. Die Zahlen sind ernüchternd: Insgesamt sind die Umsätze um 20% im Vergleich zum Vorjahr gefallen, Sorgenkind sind dabei vor allem die fehlenden Lizenz-Erlöse. Mit mehr Engagement in den Bereichen B2B und Cloud soll diese Lücke laut Aussage des Vorstandsvorsitzenden wieder geschlossen werden.

Außerdem:

  • CTO Sebastian Betz erläutert bei Kassenzone den technischen Aufbau hinter der Mode-Plattform ABOUT YOU, mit mittlerweile mehr als 100 ITlern betreut wird. Als ich vor ungefähr 2,5 Jahren mit Sebastian einen Podcast aufgenommen habe, dürften es weitaus weniger gewesen sein.
  • Der Artikel A Digital Ecommerce Transformation – Front End Madness beschreibt ein IT-Setup, das fast schon lustig wäre, wenn darunter nicht Menschen aus Fleisch und Blut leiden müssten. Joel Crabb, VP Architecture bei Target beschreibt eindrucksvoll, mit welchen Hürden Entwickler tagtäglich zu kämpfen haben, die Oracles ATG Commerce warten und erweitern müssen. Gruselig.

TWiST #82: Essen auf Rädern und Cloud-Mogelpackungen

Kinders, wie die Zeit vergeht. Hier im Rheinland herrscht der Karneval, und bevor das Netz zusammenbricht, weil alle Welt Karnevalshits über Spotify streamen, hier ein kurzes Update.

HelloFresh, der Essens-Lieferservice, bei dem man die Mahlzeiten „nur“ noch kochen muss, ist mir mit zwei Beiträgen aufgefallen, in denen es um die Technik im Hintergrund geht. In ihrem Engineering-Blog geht’s um neue Organisationsstrukturen für Entwickler und Ops – also um Gilden, Squads, Tribes & Co. – und um den Aufbau der APIs und Microservices im Hintergrund.

Wer sich bezüglich Spryker auf den neuesten Stand bringen möchte, sollte sich diesen Blog-Post bei Kassenzone ansehen (888 Tage Spryker). Dort sind auch Interviews verlinkt, in denen CEO Boris Lokschin  gewohnt kurz und pointiert über das Produkt und die Markteinschätzung spricht.

Außerdem: Kelly Goetsch von commercetools hat sich in zwei Beiträgen intensiv mit dem Thema Cloud beschäftigt und fragt, warum im E-Commerce oft nicht Cloud drin ist wo Cloud draufsteht:

Last but not least möchte ich noch eine aufschlussreiche und gut gemachte Präsentation zum Thema Microservices von Uwe Friedrichsen verlinken.

Alaaf und schönes Wochenende!

TWiST #77: OroCommerce erreicht Version 1.0, Shopware-Entwicklerhandbuch

Wieder mal eine Woche rum und damit Zeit für eine kurze Shoptech-Bestandsaufnahme:

Vor zwei Tagen wurde OroCommerce in der Version 1.0 veröffentlicht und ist damit auch offiziell reif für den Produktiv-Einsatz. Das Projekt wurde im April 2015 unter anderem mit diesen Worten vorgestellt:

OroCommerce will focus on being an open source best-in-class commerce platform, with tools specifically for the B2B online sales market. These B2B-specific tools will include support for multiple price lists, a simple yet customizable quote to order process, quick order forms, multi-business support, and corporate customer account management. We combine these B2B-centric features with personalization, localization to multiple countries, currencies and languages, intelligent marketing tools and a powerful reporting and segmentation engine.

Begonnen hatte „Oro“ ursprünglich als B2B-CRM, das 2012 vom Magento-Mitgründer Yoav Kutner initiiert wurde. Nachdem Magento 2011 an eBay gegangen war, hatte er das Unternehmen verlassen, um sich mit einigen anderen Ex-Magentoianern dem Thema CRM mit einer ähnlichen Strategie zu widmen, die ab 2008 Magento zu seinem Siegeszug verholfen hatte: umfangreiches Feature-Set, einfach zu bedienende Backend-Tools und natürlich die Dual-Lizensierung (OpenSource- sowie kommerzielle Enterprise-Version).

Außerdem:

TWiST #76: Wenn das Jahr langsam aufwacht

Es ist mehr als ein Jahr her, dass ich den letzten „TWiST“ veröffentlicht habe. Und auch wenn ich mich im jüngsten Jahresrückblick etwas despektierlich über den Mangel an Bewegung im Shopsystem-Markt geäußert habe, halte ich es trotzdem für wichtig, regelmäßig den Blick umherschweifen zu lassen – und wenn es nur dazu dient, der eigenen Bequemlichkeit entgegenzuwirken. Im schlimmsten Fall schreibe ich dann einfach: Nix passiert 🙂

Steffen Heilmann, Bereichsleiter IT von myToys beschreibt in seinem Rückblick die Lessons Learned des vergangenen Jahres. Er spricht über verschiedene technische Herausforderungen (Live-Gang neuer Shop, Einführung von Payback, Eröffnung zwei neuer Geschäfte, etc.) und beleuchtet, wie sich etwa die Entwicklungsmethodik geändert hat und welch hohe Bedeutung Kommunikation bei IT-Projekten hat. Mit Steffen haben Martin und ich vor einiger Zeit einen Podcast aufgenommen, in dem wir genauer auf die Struktur bei myToys eingehen.

Wo wir gerade bei Jahresrückblicken sind – auch von Carmen gibts wieder einen sehr lesenswerten, feinen Post (der Sprachwissenschaftler jauchzt!) über die letzten 12 Monate im Magentouniversum zu lesen (Liebe Grüße!).  TechDivision hat sich ebenfalls in einem längeren Beitrag Gedanken über Magento gemacht und die Entwicklung vor allem durch die Business- und Strategiebrille betrachtet – dazu passt auch das kurze Interview mit Peter Sheldon, ehemaliger Forrester-Analyst und mittlerweile VP Strategy bei Magento.

In hübschem thematischen Gegensatz – möglicherweise wird 2017 endlich das Jahr wirklich unterhaltsamer Shoptech-Kontroversen – präsentiert Kelly Goetsch, CPO bei commercetools in seinem aktuellen Artikel („25 Reasons Why Monolithic Commerce Platforms Are Obsolete„) eine umfangreiche Liste von Gründen, warum die Tage monolithischer E-Commerce-Systeme gezählt sind. Unter anderem erwähnt er lange Release-Zyklen, Probleme beim Thema Skalierung und eine ineffiziente horizontale Teamstruktur.

Alexander Graf spricht mit Antonia Ermacora (auch mit ihr hatten Martin und ich uns vor einiger Zeit über Chatbots & Co unterhalten) über Chatshopper und conversational commerce („Chantal, mach mal lauter!“). Beide diskutieren dabei, was Innovationen wie Amazons Alexa für die Zukunft des Handels bedeuten, wenn etwa die Produktvielfalt aufgrund dieser Form der Kommunikation zwangsläufig eingeschränkt sein muss – niemandem hilft es, auf die Anweisung „kaufe 2m hdmi kabel“ Dutzende Varianten zur Auwahl zur erhalten.

Zum Schluss dürfen einige kleine Veranstaltungshinweise nicht fehlen:

Etwas vergessen? Bitte lasst’s mich wissen. Ansonsten: Frohes Neues!

 

 

Auf eine spannende Blog-Zukunft!

Nun ist es also soweit. Wie viele von Euch bereits erfahren haben oder sich haben denken können, bin ich seit Anfang der Woche fest bei der commercetools GmbH angestellt. Unter dem schönen Titel Industry Analyst & Content Writer werde ich dort in Zukunft das tun, was ich in den letzten 12 Monaten dort bereits als Freelancer getan habe: Den Shoptech-Markt analysieren, sowie dazu passende Inhalte konzipieren und erstellen. Das aber bringt auch ein paar Veränderungen für dieses Blog mit sich.

Unabhängiges Bloggen

In der Vergangenheit habe ich in allen Posts eine Offenlegung veröffentlicht, in denen commercetools erwähnt wurde. Ich werde auch weiter versuchen, mir einen ungetrübten Blick zu bewahren und in allem was ich tue nachvollziehbar und transparent zu bleiben. Und wer weiß, vielleicht bringt diese neue Perspektive ja auch Vorteile mit sich? Wie es sich entwickelt, wird die Zeit zeigen, ich bin gespannt.

Podcasts

Änderungen kommen bestimmt auch auf die ShopTechTalks zu. Bislang habe ich versucht, ein möglichst buntes Spektrum an Gesprächspartnern vor das Mikrofon zu bekommen, um mit ihnen eine Stunde lang über unterschiedliche Aspekte der Shoptech-Welt zu parlieren. Wird mir das unter den neuen Voraussetzungen weiter gelingen? Schwer zu beurteilen, aber ich würde mich freuen wenn es klappt.

Die Zeit

Derzeit investiere ich Einiges an Zeit, um via RSS-Feeds, Alerts und Twitter den Überblick über die Entwicklungen der Shoptech-Welt zu behalten und sie freitags in den TWiSTs zu verarbeiten. Dazu kommt der Aufwand für die ShopTechTalks.  Eine Podcast-Ausgabe nimmt inklusive Terminabstimmung mit Kandidaten, Vorbereitung, Aufnahme und Schnitt mindestens einen halben Tag in Anspruch. Ob ich mir auch in Zukunft diese Zeit nehmen kann, kann ich aktuell noch nicht sagen. Wahrscheinlich wird es etwas ruhiger werden – der letzte Podcast ist ja auch schon einige Monate alt.

In welcher Frequenz auch immer, eins ist sicher: ShopTechBlog wird nicht zu einem commercetools-Verlautbarungsorgan, sondern bleibt mein (Privat)-Vergnügen, dem ich hoffentlich noch ausreichend Aufmerksamkeit widmen kann.

Shoptech-Innovationen

Vor zwei Jahren wollte ich wissen, ob von den klassischen Shopsystem-Anbietern grundlegende Innovationen ausgehen können. Vor einem Jahr habe ich diese Frage für mich verneint und zeitgleich die Chance bekommen, für commercetools und damit einem Anbieter zu arbeiten, der einen vollkommen anderen Ansatz wählt.

Heute bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass wachstumsorientierten Händlern und Marken mittel- und langfristig nichts anderes übrig bleibt, als sich von klassischen, starren Architekturen zu lösen und verteilte, flexible Ansätze zu wählen. Natürlich habe ich diesbezüglich ein gewisses Maß an selektiver Wahrnehmung. Es beschäftigen sich aber bereits genug große Händler und Marken, Shoptechnologie-Anbieter, Agenturen und Analysten mit den Themen Entkopplung von Frontend und Backend, SaaS/PaaS/IaaS, APIs und Microservices, um von einem Paradigmenwechsel im internationalen Commerce-Umfeld sprechen zu können.

Es sind also vor allem Unternehmen wie commercetools (sic!), Mozu und Shopify sowie das jüngst ins Leben gerufene Newstore, die derzeit Innovationen vorantreiben. Sie wurden „Post-iPhone“ konzipiert und berücksichtigen mobile und sonstige Zugangsarten nativ, anstatt ein mobiles Theme hier und eine API dort nachträglich anzuflanschen. Fast noch entscheidender: die Genannten bieten einen Service an und zwingen ihre Nutzer nicht zu On-Premise-Lösungen, die regelmäßig gewartet und aktualisiert werden müssen.

Magento, OXID & Shopware

Was heißt das nun für die anderen Systeme, allen voran Magento, OXID und Shopware, die schon aus meiner eigenen Historie heraus den Kristallisationspunkt dieses Blogs gebildet haben? Offen gestanden halte ich es für immer weniger interessant, die Entwicklungen dieser drei im Kern zu beobachten – je tiefer ich in die SaaS-Welt einsteige, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen ihnen. Wenn ein strategisch denkender Händler oder Hersteller mit ausreichend Sachverstand und Budget auf eine kompetente Agentur und einen versierten Hoster trifft, lassen sich mit allen diesen Systemen vernünftige Lösungen erstellen, die auch bis zu einen gewissen Grad skalieren.

Shopware scheint derzeit den besten Run zu haben: Das Unternehmen setzt seine aktuelle Version mit dem Trend- und Wachstumsthema „Content Commerce“ gekonnt in Szene, ist gerade in ein neues, eigenes Firmengebäude gezogen und stellt in der KMU-Zielgruppe hierzulande das Maß der Dinge dar. Solange sich die Schöppinger nicht mit ihrer Enterprise-Strategie verzetteln, sind sie für mich auch die einzigen der drei Kandidaten, denen ich in Zukunft ein tragfähige SaaS-Konzept zutrauen würde.

Magento läuft und läuft. Die Community ist so groß, die Freundschaften so intensiv und die Projekte so lukrativ, dass sich niemand ernsthaft nach Alternativen umsieht oder umsehen muss. Nachdem das Unternehmen seit einigen Tagen wieder komplett selbstständig ist, scheint die Geschäftsführung geradezu betrunken von sich selbst und den Perspektiven der Lösung:

From this day forward, our competition will no longer be able to hide from the power of the Magento platform. We now have a strong, independent voice. We will unleash the full power of the Magento brand. We will flex the full power of our global ecosystem to accelerate our leadership position as the world’s leading commerce platform.

Mit Magento 2, das nach langer Verzögerung tatsächlich bald Realität zu werden scheint, verpasst sich Magento eine Frischzellenkur, hält jedoch an vielen überholten Architekturentscheidungen fest. Aber wie so vieles im Magento-Universum wird auch das erfolgreich weggelächelt.

Um OXID muss man sich ernsthafte Sorgen machen. Schon seit längerer Zeit arbeiten die Freiburger an einer neuen Version Ihres Systems. Eine zeitlang war der Aufbau eines neuen Backends auf Symfony-Basis im Gespräch, aktuell scheint man sich auf einen API-basierten Ansatz zu konzentrieren. Das Unternehmen profitiert noch von einem weitläufigen, professionellen Partnernetzwerk, vielen verschiedenen Standard-Integrationen und einem großen Stamm renommierter Kunden, pumpt aber derzeit nichts Eigenes in sein Ökosystem. Auch bezüglich der eigenen Positionierung befindet man sich in einem Dilemma: Von „unten“ drückt Shopware, das zunehmend für Shop-Umsatzgrößen im zweistelligen Millionenbereich berücksichtigt wird, „oben“ sitzen Lösungen wie hybris, die die wirklich großen Budgets verbuchen können.

Fazit

Mit diesem Blog geht es weiter. Der Kontext verschiebt sich, der Fokus wahrscheinlich auch. Zweifellos gibt es im Shoptech-Bereich viel zu diskutieren, und ich bin auch gerne weiterhin dabei!

Shoptech auf der dmexco 2015 in Köln

DruckAb morgen ist wieder dmexco-Zeit. Zwischen Antistressbällen, prätentiösen Designer-Kaffeemaschinen und Unmengen bedruckten Papiers haben sich in diesem Jahr auch wieder einige Shoptech-Hersteller versteckt, deren Stände einen Besuch wert sind. In alphabetischer Reihenfolge sind dies gemäß dem Messe-Ausstellungsverzeichnis (wenn ich jemanden vergessen haben sollte, bitte kurze Info in die Kommentare):

  • commercetools (Halle 7.1, Stand B020) beschäftigt sich in diesem Jahr mit den Themen Content Commerce und Omnichannel-Integration.
  • Demandware (Halle 6, Stand D040) widmet sich den Themen Direktvertrieb und Omnichannel.
  • hybris/SAP (Halle 6, Stand D048) spricht seine Besucher mit dem Thema Kontext-Marketing an.
  • IBM (Halle 8, Stand A011 B010) stellt seine Kundenbindungslösung vor.
  • OXID eSales (Halle 8, Stand A060) konzentriert sich in diesem Jahr auf B2B-Handel.
  • PrestaShop (Halle 6, Stand  F015 G014) hat Neuigkeiten zu seiner Version v.1.6.1 und seinem Integration Fonds für Entwickler im Gepäck.
  • shopware (Halle 6, Stand D031 E030) spricht über seine neuen Version 5.1 und präsentiert das Thema Storytelling.
  • Spryker (Halle 6, Stand E019) stellt sein E-Commerce-Framework vor und lädt zu Experten-Vorträgen.
  • SUPR (Halle 6, Stand E028) hält Live-Vorführungen und E-Commerce-Insights für seine Besucher bereit.

Ich werde morgen auch gemütlich zwischen den Hallen 6-8 herumspazieren, vielleicht sieht man sich!

TWiST #72: Und noch ein Shopsystem-Panel

Schon wieder ist es Freitag und damit Zeit für die traditionelle Wochen-Rückschau:

Gerade ist die K5-Konferenz zu Ende gegangen, bei der es, wie zu anderen ähnlichen Gelegenheiten auch, ein Shopsystem-Panel gab. Diesmal saßen Vertreter von commercetools, Demandware, Shopware und Spryker auf der Bühne, geleitet wurde die Diskussion von Lars Jankowfsky. Ich war persönlich nicht vor Ort und meines Wissens gibt es von dem Gespräch auch keinen Mitschnitt im Netz (falls ich mich irre, bitte den Link in die Kommentare posten) – aus den Tweets der Zuschauer lässt sich aber schließen, dass diese Veranstaltung nicht zum übermäßigen Erkenntnisgewinn beigetragen hat.

So wie ich allerdings den Moderator und die Teilnehmer kenne, war das Panel durchaus unterhaltsam und vergnüglich – es gibt dazu sogar einen Foto-Beweis.

Vielleicht muss man (ich?) einfach seinen Frieden mit dieser Art von Diskussionen schließen und sie als das betrachten, was sie wahrscheinlich sind: Ein Stück E-Commerce-Folkore, das zu den Branchen-Events gehört wie Antistressbälle und gebrandete Energy-Drinks.

Außerdem: