Schlagwort-Archive: Magento

TWiST #81: Tennis im E-Commerce

Es ist schon wieder Freitag. Ihr kennt das.

Achja, und Serena Williams wird auf der diesjährigen Magento Imagine (3.-5. April 2017) die Keynote halten 😉

Schönes Wochenende!

 

TWiST #79: Eine Prise News

Zu unserem vereinbarten Termin haben sich in dieser Woche nur wenige Meldungen eingefunden:

Hier zudem ein Slide über die Magento Cloud-Edition von der aktuellen Meet-Magento Dänemark – mal sehen, welche Kunden dann bald präsentiert werden:

Schönes Wochenende!

 

TWiST #78: APIs, Systeme & das eCommerceCamp #eccj17

Zum Wochenabschluss wieder ein paar Themen aus der Glitzerwelt des Onlinehandels:

Kristoff Ringleff, der der Magento-Community als Fooman bekannt ist, räumt in einem längeren Artikel mit fünf Mythen auf, die das Wirken eines Extension-Entwicklers umranken. Er räumt beispielsweise mit der Vorstellung auf, dass das Veröffentlichen von Modulen ein permanentes, passives Einkommen darstellt und geht hart mit Produkt-Piraterie ins Gericht. Bereits im letzten Jahr hatte er seine Erfahrungen mit Magento 2 beschrieben.

Kelly Goetsch, CPO von commercetools, diskutiert in einem aktuellen Beitrag (Version or Evolve APIs? Why Not Both!) welche Möglichkeiten es gibt, ein API sich weiterentwickeln zu lassen, ohne die damit verbundenen Anwendungenn negativ zu beeinflussen.

Bei Alain Veuve ist ein längeres Interview mit Boris Lokschin, CEO von Spryker, zu lesen („Viele RFPs adressieren heute das, was die Firmen vor 10 Jahren hätten tun sollen“). Hier geht es unter anderem um die Frage, in welchem Umfang sich ambitionierte Onlinehändler eigenes technisches Knowhow aneignen müssen und warum es problematisch ist,  bei der Wahl seiner E-Commerce-Plattform ausschließlich von der Feature-Seite aus zu denken.

Steffen Heilmann, Bereichsleiter IT bei myToys, kommt in einem aktuellen Beitrag bei Geistreich78 zu Wort und spricht über das Thema Agilität in der Entwicklungsarbeit. Mit Steffen hatten Martin und ich uns im letzten Jahr in einer Episode der commercetalks über die Infrastruktur bei myToys unterhalten.

Außerdem:

Und zum Schluss ein Hinweis in eigener Sache. Nachdem ich es im letzten Jahr leider nicht geschafft habe, zum eCommerceCamp nach Jena (16. – 18. März) zu pilgern, freue ich mich umso sehr, dass das in diesem Jahr klappt. Eine Session habe ich ebenfalls bereits eingereicht: „Github is from Venus, Excel is from Mars: Wie sich Entwickler und Business-Entscheider wieder besser verstehen“.

Schönes Wochenende!

ShopTechTalks #25: Lizards & Pumpkins (en)

Nach fast 1,5 Jahren heißt es an dieser Stelle endlich wieder: Es gibt eine neue Ausgabe der ShopTechTalks! (Für die, die es noch nicht wissen, sei kurz erwähnt, dass ich nicht ganz verstummt bin, aber an anderer Stelle aktiv war und immer noch bin – hier geht’s zu den commercetalks.)

In dieser Episode geht’s um Lizards & Pumpkins, einer PHP-basierten, alternativen Katalog-Applikation um, vereinfacht gesagt, Shops schneller und besser skalierbar zu machen. Die Applikation ist Open Source und steht auf Github zum Download bereit, zusammen mit einer Developer-VM.

Mit den Köpfen dahinter, nämlich den  Magento-Veteranen Tim Bežašvíli – mit dem ich vor gut 2,5 Jahren bereits eine Episode aufgenommen hatte (ShopTechTalks #4: Magento – Past, Present & Future (en)) – Fabian Blechschmidt und Vinai Kopp habe ich mich in lockerer Runde unterhalten. Es geht unter anderem um die Themen API-first, warum es eine gute Idee ist, mit „rohem“ PHP zu arbeiten und die Strategie, große Anwendungen schrittweise zu verbessern, anstatt „hart“ von der einen zur  anderen Standardlösung (und zurück?) zu migrieren.

(NB: The interview is held in English, only the intro is in German.)

TWiST #77: OroCommerce erreicht Version 1.0, Shopware-Entwicklerhandbuch

Wieder mal eine Woche rum und damit Zeit für eine kurze Shoptech-Bestandsaufnahme:

Vor zwei Tagen wurde OroCommerce in der Version 1.0 veröffentlicht und ist damit auch offiziell reif für den Produktiv-Einsatz. Das Projekt wurde im April 2015 unter anderem mit diesen Worten vorgestellt:

OroCommerce will focus on being an open source best-in-class commerce platform, with tools specifically for the B2B online sales market. These B2B-specific tools will include support for multiple price lists, a simple yet customizable quote to order process, quick order forms, multi-business support, and corporate customer account management. We combine these B2B-centric features with personalization, localization to multiple countries, currencies and languages, intelligent marketing tools and a powerful reporting and segmentation engine.

Begonnen hatte „Oro“ ursprünglich als B2B-CRM, das 2012 vom Magento-Mitgründer Yoav Kutner initiiert wurde. Nachdem Magento 2011 an eBay gegangen war, hatte er das Unternehmen verlassen, um sich mit einigen anderen Ex-Magentoianern dem Thema CRM mit einer ähnlichen Strategie zu widmen, die ab 2008 Magento zu seinem Siegeszug verholfen hatte: umfangreiches Feature-Set, einfach zu bedienende Backend-Tools und natürlich die Dual-Lizensierung (OpenSource- sowie kommerzielle Enterprise-Version).

Außerdem:

TWiST #76: Wenn das Jahr langsam aufwacht

Es ist mehr als ein Jahr her, dass ich den letzten „TWiST“ veröffentlicht habe. Und auch wenn ich mich im jüngsten Jahresrückblick etwas despektierlich über den Mangel an Bewegung im Shopsystem-Markt geäußert habe, halte ich es trotzdem für wichtig, regelmäßig den Blick umherschweifen zu lassen – und wenn es nur dazu dient, der eigenen Bequemlichkeit entgegenzuwirken. Im schlimmsten Fall schreibe ich dann einfach: Nix passiert 🙂

Steffen Heilmann, Bereichsleiter IT von myToys beschreibt in seinem Rückblick die Lessons Learned des vergangenen Jahres. Er spricht über verschiedene technische Herausforderungen (Live-Gang neuer Shop, Einführung von Payback, Eröffnung zwei neuer Geschäfte, etc.) und beleuchtet, wie sich etwa die Entwicklungsmethodik geändert hat und welch hohe Bedeutung Kommunikation bei IT-Projekten hat. Mit Steffen haben Martin und ich vor einiger Zeit einen Podcast aufgenommen, in dem wir genauer auf die Struktur bei myToys eingehen.

Wo wir gerade bei Jahresrückblicken sind – auch von Carmen gibts wieder einen sehr lesenswerten, feinen Post (der Sprachwissenschaftler jauchzt!) über die letzten 12 Monate im Magentouniversum zu lesen (Liebe Grüße!).  TechDivision hat sich ebenfalls in einem längeren Beitrag Gedanken über Magento gemacht und die Entwicklung vor allem durch die Business- und Strategiebrille betrachtet – dazu passt auch das kurze Interview mit Peter Sheldon, ehemaliger Forrester-Analyst und mittlerweile VP Strategy bei Magento.

In hübschem thematischen Gegensatz – möglicherweise wird 2017 endlich das Jahr wirklich unterhaltsamer Shoptech-Kontroversen – präsentiert Kelly Goetsch, CPO bei commercetools in seinem aktuellen Artikel („25 Reasons Why Monolithic Commerce Platforms Are Obsolete„) eine umfangreiche Liste von Gründen, warum die Tage monolithischer E-Commerce-Systeme gezählt sind. Unter anderem erwähnt er lange Release-Zyklen, Probleme beim Thema Skalierung und eine ineffiziente horizontale Teamstruktur.

Alexander Graf spricht mit Antonia Ermacora (auch mit ihr hatten Martin und ich uns vor einiger Zeit über Chatbots & Co unterhalten) über Chatshopper und conversational commerce („Chantal, mach mal lauter!“). Beide diskutieren dabei, was Innovationen wie Amazons Alexa für die Zukunft des Handels bedeuten, wenn etwa die Produktvielfalt aufgrund dieser Form der Kommunikation zwangsläufig eingeschränkt sein muss – niemandem hilft es, auf die Anweisung „kaufe 2m hdmi kabel“ Dutzende Varianten zur Auwahl zur erhalten.

Zum Schluss dürfen einige kleine Veranstaltungshinweise nicht fehlen:

Etwas vergessen? Bitte lasst’s mich wissen. Ansonsten: Frohes Neues!

 

 

BSI: Mindestens 1.000 deutsche Magento-Shops mit Sicherheitslücken

Gute Zeiten, schlechte Zeiten: Nach dem jüngsten Geldsegen sieht sich Magento erneut mit Sicherheitslücken konfrontiert. Dieses Mal schaltet sich sogar das BSI ein und warnt vor dem Abschöpfen („Skimming“) von Kreditkartendaten in aktuell mindestens 1.000 Onlineshops in Deutschland:

Dabei nutzen Cyber-Kriminelle Sicherheitslücken in veralteten Versionen der Shopsoftware, um schädlichen Programmcode einzuschleusen. Dieser späht dann beim Bestellvorgang die Zahlungsinformationen der Kunden aus und übermittelt sie an die Täter. Betroffen sind Online-Shops, die auf der weit verbreiteten Software Magento basieren.

Zu Problemen mit veralteten Shopversionen kam es in der Vergangenheit des öfteren. Shopbetreiber können auf MageReport überprüfen, ob auch ihr Webshop betroffen ist. Sollte dies der Fall sein, raten Magento-Experten zum schnellen Update bzw. Einspielen von Sicherheitsupdates.